Emotionale Kommunikation: Wieso, weshalb, warum?

Bärenmarke - Emotionale Kommunikation damalsFrüher,ja früher war alles besser und vor allem viel einfacher. Da hat man eben auf sein Bauchgefühl vertraut oder sich dem Ganzen über Hautwiderstandsmessungen oder Tachistoskope genähert. Die Massenkommunikation bestand damals exakt aus drei überschaubaren Kanälen: Print, TV (zwei Programme) und Radio.

Vor allem der TV-Bereich verschaffte den Werbetreibenden ein Paradies. Zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr versammelte sich die gesamte Familie vor der Glotze und freute sich auch noch auf die Werbung und die Mainzelmänchen. Und was wir heute aus unserer Erinnerung als emotionale Kommunikation bezeichnen würden, ist nichts anderes als schöne Kindheitserinnerungen. Natürlich vor dem Hintergrund, dass wir ein gänzlich „Werbeunverdorbenes“ Publikum waren.

Wie unsere Medienlandschaft heute aussieht, dass brauchen wir nicht weiter auszuführen. Damit kämpfen wir Tag für Tag. Und Werbung ist bäh! Meistens jedenfalls. Ad-Blocker, Timeshift oder Zappen sind jedem geläufig und helfen nervende Werbung zu unterdrücken oder zu überspringen.

Selbst wenn sich schöne Menschen zu Werbezwecken zum ersten Mal küssen, wie jüngst in dem Video des Modelabes „Wren“ (welches ohne Zweifel positive Emotionen bei unzähligen Menschen weltweit hervorgerufen hat), muss emotionale Kommunikation heute noch mehr können. Sie muss echt sein!

Klementine Emotionale Kommunkation von damals

Zum Thema Emotionen in der Markenführung, Werbung und Abverkaufsförderung gibt es zigtausende Artikel, Untersuchungen und Diskurse.

Alle kommen auf einen Nenner: JA – Emotionen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Kommunikation, auf Kaufentscheidungen, auf Wahrnehmungen, auf Wiedererkennung und Wirksamkeit

Nun wird das Ganze durch die Neurologie und ihre wachsenden Erkenntnissen weiter befeuert. Letztlich wissen Sie als Markenführende und Kommunikatoren kaum noch, ob Sie nun in die Tiefen der Gehirnforschung eindringen müssen, oder auf welche Indikatoren man sonst vertrauen soll.

Aber was sind überhaupt Emotionen. Jeder von uns hat schon darüber nachgedacht und diskutiert. Nur gibt es keine feste Definition für Emotionen.

Emotionen sind immer da. Sie verändern sich permanent, sind aber nie greifbar. Aus der Psychologie wissen wir, dass Emotionen stets Signale sind. Signale, die zu Handlungen führen. Kein Emotionszustand lässt uns kalt.

Mit diesem Blog möchte Kaiserkom aufzeigen, wie man Emotionen ganz gezielt zur Steigerung der Wirksamkeit, Effektivität und Intensität von Kommunikation nutzen kann.

Welche Erkenntnisse sind wertvoll und auch praktisch umsetzbar? Mit Beispielen aus der Praxis und Anregungen aus angrenzenden Bereichen. Durch Gastbeiträge von Neurologen, Motivforschern, Psychologen und auch Werbetreibenden, die es aus dem Bauch heraus richtig machen.

Wir freuen uns, auf regen Austausch mit unseren Lesern und sind jederzeit für Anregungen und Feedback offen.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *